Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

SĂ€kularisation in Bayern
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Im Rahmen der SĂ€kularisation in Bayern fand in den Jahren 1802 und 1803 eine SĂ€kularisation kirchlicher GĂŒter im KurfĂŒrstentum Bayern statt.

Contents

‱ Folgen
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Vorgeschichte der SĂ€kularisation

Im 16. Jahrhundert richtete Herzog Max I. auf der Grundlage der SuperioritĂ€t des Staates ein geistliches Ratskollegium zur Kirchenaufsicht ein. Von 1608 an beanspruchte der KurfĂŒrst das Patronatsrecht fĂŒr sich, wenn dazu bei Stiften und Klöstern Unklarheiten bestanden.cite-ref-1[1]

1743 schlug KurfĂŒrst Karl Albrecht von Bayern der österreichischen Erzherzogin Maria Theresia vor, Österreich und insbesondere Bayern durch die SĂ€kularisation und Einverleibung von FĂŒrstbistĂŒmern zu vergrĂ¶ĂŸern. Maria Theresia lehnte dies als großes Unrecht ab.cite-ref-2[2] In Österreich hatte man viele BistĂŒmer gar nicht reichsunmittelbar werden lassen.cite-ref-3[3]

Ebenfalls 1743 hielt ein kurbrandenburgischer Diplomat eine Neuaufteilung von ĂŒberflĂŒssigen geistlichen GĂŒtern zum Unterhalt des Kaisers und zu Gunsten von FĂŒrsten und anderen Regenten fĂŒr leicht zu verwirklichen.cite-ref-4[4] Die Ansicht der Juristen Christian Wolff, Johann Gottlieb Heineccius und Samuel von Pufendorf, dass die Kirche einen reichen, mĂ€chtigen Staat im Staate bilde und dem unterdrĂŒckten Staate aufgeholfen werden mĂŒsse, fand Anklang und wurde immer mehr verbreitet.cite-ref-5[5]

EinschrÀnkung des Klosterwesens

In der zweiten HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts griffen die bayerischen KurfĂŒrsten zu sich steigernden bĂŒrokratischen und strangulierenden Maßnahmen gegen das Klosterwesen. So wurden zwischen 1749 und 1770 die Kollekturen der Bettelorden verboten.cite-ref-6[6] 1764 erließ der Nachfolger von Karl Albrecht von Bayern, KurfĂŒrst Maximilian III. Joseph, ein Dekret („Amortisationsdekret“), wonach die bisher ins Belieben des Novizen gestellte Mitnahme von Erbgut in die Klöster beschrĂ€nkt wurde.cite-ref-7[7] 1769 verbot ein kurfĂŒrstliches Generalmandat den Bettelorden, Ordensvisitationen durch Geistliche und Kollegien vorzunehmen, die außerhalb Bayerns ansĂ€ssig waren. Gleichzeitig wurde ihnen verboten, mehr als 1/6 nichtbayrische Angehörige aufzunehmen, und auferlegt, die PersonalstĂ€nde in den Klöstern an das geistliche Ratskollegium zu melden. Den Ortsbischöfen wurden Klostervisitationen untersagt. Die Klöster protestierten, aber die höhere Geistlichkeit beteiligte sich nicht an den Protesten, so dass die staatlichen Maßnahmen keine nennenswerte Gegenwehr fanden.cite-ref-8[8]

Aufhebung des Jesuitenordens

Auf Druck der Könige Frankreichs, Spaniens und Portugals erfolgte 1773 die Aufhebung des Jesuitenordens durch Papst Clemens XIV. Auf seine Weisung wurden die in Bayern gelegenen JesuitengĂŒter dem kurfĂŒrstlichen Schulfonds zur VerfĂŒgung gestellt.cite-ref-9[9] Die in Bayern gelegenen GĂŒter der Augsburger Jesuiten beanspruchte der KurfĂŒrst nach der seit 1608 angewandten Unklarheitendoktrin fĂŒr sich und beschlagnahmte sie. Sein Ansinnen blieb freilich erfolglos, denn auf Intervention des FĂŒrstbischofs Clemens Wenzeslaus ordnete der Reichshofrat dem Hochstift Augsburg die JesuitengĂŒter zu.cite-ref-10[10]

Erster Versuch der SĂ€kularisation in einem geistlichen Staat

Auch in geistlichen Staaten machte der Wille zur SĂ€kularisation von Klöstern nicht halt. So verfĂŒgte FĂŒrstbischof Clemens Wenzeslaus von Augsburg in seiner Eigenschaft als Landesherr 1774 auf Betreiben seiner weltlichen Regierung in Dillingen, dass Dominikanerinnen eine NĂ€hschule betreiben mĂŒssten. Die in Augsburg sitzende geistliche Regierung stimmte dem nicht zu, und der FĂŒrstbischof verfolgte die Absicht nicht mehr weiter.cite-ref-11[11]

1775 erweiterte und prĂ€zisierte der KurfĂŒrst von Bayern die Kompetenzen des geistlichen Rats. Vom gleichen Jahr an durften kĂŒnftige zivile und geistliche WĂŒrdentrĂ€ger ihr Studium nur noch an der UniversitĂ€t Ingolstadt absolvieren, an der der AufklĂ€rer Johann Adam von Ickstatt lehrte. 1777 verstarb der Wittelsbacher KurfĂŒrst Maximilian III. Joseph, aber sein Nachfolger Karl Theodor hatte wenigstens in den ersten Regierungsjahren ebenfalls ein aufklĂ€rerisches Weltbild.cite-ref-12[12]

Anders als im Hochstift Augsburg gelang 1778 das SĂ€kularisationsvorhaben eines PrĂ€laten im zu Kurmainz gehörenden Aschaffenburg. FĂŒrsterzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal zog gegen eine nur geringe EntschĂ€digung den Klostergarten des Kapuzinerklosters ein und verwendete ihn als Schlossgarten und Holzhof fĂŒr seine weltliche Hochstiftsregierung. Auch eine Muttergotteskapelle wurde fĂŒr die Baumaßnahme abgerissen.cite-ref-13[13]

KurfĂŒrst Karl Theodor brauchte neue Einnahmequellen und blickte auf die Kleriker. Der Papst sollte ihn dabei unterstĂŒtzen. Erzbischöfe protestierten, weil sie nicht wollten, dass der Papst oder der pĂ€pstliche Nuntius in ihre Rechte eingreifen dĂŒrften. Karl Theodor drohte damit, in seinen LĂ€ndern eigene BistĂŒmer zu errichten. 1785 wurde in MĂŒnchen trotzdem die pĂ€pstliche Nuntiatur eingerichtet.cite-ref-14[14] Der anstehende Krieg mit Frankreich zwang KurfĂŒrst Karl Theodor, nochmals die Staatseinnahmen zu erhöhen. Da der PrĂ€laten-, Ritter- und BĂŒrgerstand wie auch alle Untertanen völlig entkrĂ€ftet waren, wurde um Finanzmittel erbittert gekĂ€mpft. Es ging um die TeilsĂ€kularisation der bayerischen Klöster.cite-ref-15[15] ZunĂ€chst wollte der KurfĂŒrst 1796 von jedem Untertan Abgaben, sogar von denjenigen, die bereits alles verloren hatten. Er fand UnterstĂŒtzung bei Emidio Graf Ziucci, ab 1796 als pĂ€pstlicher Nuntius in MĂŒnchen, einer der Liebhaber der KurfĂŒrstin Leopoldine, Nachfolger des Nuntius della Genga, des spĂ€teren Papstes Leo XII.cite-ref-16[16] Ziucci, „korrupt“, „anmaßend wie töricht“, ein „traurig-lĂ€cherlicher Vertreter des Heiligen Stuhls in MĂŒnchen“, hoffte, dass der KurfĂŒrst ihm fĂŒr sein Engagement beim Papst seine Privatschulden in Höhe von 300.000 fl abnĂ€hme.cite-ref-17[17] Ziucci erhob hinter dem RĂŒcken der bayerischen Klöster deren Vermögensstand. Mit nicht haltbaren Darstellungen, aber im Auftrag von Karl Theodor erreichte er vom Papst die Zustimmung, von den Klöstern Gelder einfordern zu dĂŒrfen. Der Papst erteilte Ziucci spĂ€ter eine scharfe RĂŒge wegen IrrefĂŒhrung. Die bayerischen Bischöfe wie auch die anderen StĂ€nde wehrten sich gegen die Einmischung des Staates, letztlich erfolgreich durch Verweis auf das Reichsrecht. Selbstherrlich schrieb Ziucci trotzdem eine TeilsĂ€kularisation aus. BezĂŒglich Ziucci, nicht mehr im Amt, musste ein Anwalt seiner GlĂ€ubiger am 20. Mai 1801 beim „Geheimen Staatsrat“ vorstellig werden.cite-ref-18[18]

In die Vorgeschichte der KlostersĂ€kularisation von 1802/03 gehört Stephan Freiherr von Stengel (1750–1822), unehelicher Sohn des KurfĂŒrsten Karl Theodor:cite-ref-19[19] „Unter seinem Vorsitz tagte ab 1798 eine Kommission, die die Erhebung einer außerordentlichen Kontribution von den geistlichen GĂŒtern in Bayern organisieren sollte – insofern gehört Stengel direkt in die Vorgeschichte der KlostersĂ€kularisation von 1802/03.“

1798 bat KurfĂŒrst Karl Theodor Papst Pius VI. mit Erfolg, eine Sondersteuer von 15 Millionen Gulden von den Klöstern erheben zu dĂŒrfen. Die klösterlichen PrĂ€laten machten den zu befĂŒrchtenden Untergang aller Stifte geltend, und der Papst reduzierte den Betrag ein Jahr spĂ€ter auf 5 Millionen Gulden.cite-ref-20[20]

WĂ€hrend dieser Streitigkeiten starb jedoch der KurfĂŒrst.

Papst Pius VI. willigte in den Plan des KurfĂŒrsten Karl Theodor ein, den ehemals jesuitischen Schulfonds auf ein neuzuschaffendes Großpriorat Bayern des Malteserordens zu ĂŒbertragen, der Karl August von Bretzenheim, einen der unehelichen Söhne Karl Theodors, zu versorgen hatte. 1782 schenkte Karl Theodor dem Großpriorat den Schulfonds und verfĂŒgte als höchster Kirchenvogt und Landesherr die Klöster, die Schulen des Schulfonds auf eigene Kosten zu betreiben.cite-ref-21[21]

1783 stimmte Pius VI. der Aufhebung der stark verschuldeten PrĂ€monstratenserabtei Osterhofen zu. Aus den freiwerdenden Mitteln wurde das Frauenstift des Sankt-Anna-Ordens gegrĂŒndet.cite-ref-22[22] Die Aufhebung wurde zum beachteten PrĂ€zedenzfall.cite-ref-23[23] 1784 hob Karl Theodor auch das Augustinerchorherrenstift Indersdorf wegen starker Verschuldung auf.

1787 wies Franz Ludwig von Erthal, FĂŒrstbischof von Bamberg und Bruder des Mainzer Erzbischofs, in einer VisitationsverfĂŒgung die Zisterzienserabtei Langheim darauf hin, dass eine Aufhebung der Klöster möglich und der Vorwurf der Prachtliebe deshalb zu vermeiden sei.cite-ref-24[24]

SĂ€kularisation wird Staatsziel

Der neue KurfĂŒrst Max Joseph handelte erfolgreicher als sein VorgĂ€nger. Die Klöster sollten freiwillig spenden. Er wartete ab. Schließlich hatte Frankreich Österreich besiegt und erzwang am 9. Februar 1801 den Frieden von Luneville. In diesem wurde festgelegt, dass die linksrheinischen Gebiete an Frankreich fallen. DafĂŒr sollten nur die geschĂ€digten FĂŒrsten Vermögenswerte bekommen, und zwar vom gesamten Reich, also auch von den weltlichen FĂŒrsten.cite-ref-25[25] In dem Friedensvertrag vom 24. August 1801 zwischen Frankreich und Bayern, geheim bis 13. Januar 1802cite-ref-26[26], verzichtete Max Joseph freiwillig auf die linksrheinischen Besitzungen der Wittelsbacher.cite-ref-27[27] Napoleon hatte die EntschĂ€digungssache an sich gezogen. „Nun begann das widerwĂ€rtige Spiel des Bettelns, Bestechens und Kriechen in Paris, auch in Regensburg.“ „DemĂŒtige Empfehlungsschreiben und nochempfehlendere Geldsummen“, Treffen mit jeweiligen MĂ€tressen, „das SchoßhĂŒndchen tragen“ 
 „Damals sind in Paris bei Unterbeamten, die in Dachstuben wohnten, deutsche Landschaften und StĂ€dte verhandelt worden.“ „Die einen wollten mehr haben, die anderen weniger verlieren.“ „Die Mittel, die von mancher Seite, zum Theil auch von Damen, angewandt wurden
“ deutet Scheglmann nur an. Max Joseph erhielt von Napoleon mehrfach die Zusicherung, dass er nicht benachteiligt werde.cite-ref-28[28]

Bereits 1789 hatte Maximilian von Montgelas seine 118-seitige Denkschrift „MĂ©moire instructif sur les droits des Ducs de BaviĂšre en matiĂšre ecclĂ©siastique“ zur SĂ€kularisation fertiggestellt. Sie richtete sich an den Herzog von ZweibrĂŒcken, den kĂŒnftigen bayerischen KurfĂŒrsten Max IV. Joseph, den Nachfolger Karl Theodors. Der AufklĂ€rer Montgelas schlug darin vor, die StaatssouverĂ€nitĂ€t auszuweiten, kirchliche Institutionen zurĂŒckzudrĂ€ngen und kirchlichen Besitz, insbesondere den Grundbesitz, auf den Staat zu ĂŒbertragen.

Er hielt dies fĂŒr zweckmĂ€ĂŸig, weil der kirchliche Besitz zu umfangreich sei. Die Kirche habe ihren Besitz im Mittelalter erworben, als sich fast nur die Klöster der Religion, Wissenschaft, Urkundenwesen, Kunst, Erziehung und Krankenpflege sowie ArmenfĂŒrsorge widmeten. Sie hĂ€tten fĂŒr Fortschritte in der Wirtschaft und fĂŒr die Urbarmachung unbewirtschafteter Gebiete gesorgt. Diese Aufgaben wĂŒrden nunmehr vom Staat, den StĂ€dten und den Ortsgeistlichen erfĂŒllt. 56 v. H. aller Höfe Bayerns seien im kirchlichen Obereigentum, und diese Zusammenballung behindere den Wirtschaftsverkehr.

Der Geheime Finanz-ReferendĂ€r Franz von Krennercite-ref-29[29] hatte in jahrelanger Arbeit aus amtlichen Unterlagen, die BesitzverhĂ€ltnisse in Bayern zusammen mit der Grafschaft Cham zusammengestellt. Er stellte fest, dass sich die Strukturen seit 1760 kaum verĂ€ndert hĂ€tten. Es gab 1800 insgesamt 29.807 Bauernhöfe, die von 115.777 Familien bewirtschaftet wurden. Diejenigen, die zum Erhebungszeitpunkt keine oder nur wenige Abgaben leisten mussten, besaßen 80 % der Höfe: PrĂ€laten, Orden, Damenstifte, Ritter und Adel, der KurfĂŒrst. Bauernhöfe, die weltlichen Dorfgemeinschaften oder Freieigenen gehörten, wurden von besonders vielen Familien bewirtschaftet. Dies hatte zur Folge, dass diese Familien weniger Grund bearbeiteten und somit weniger Einkommen hatten und trotzdem abgabenpflichtig waren.

NĂ€heres zu ‚PrĂ€laten‘: 1800 bestand in Bayern noch die altstĂ€ndische Ordnung von drei StĂ€nden. Das VerhĂ€ltnis von Ritter-, PrĂ€laten- und BĂŒrgerstand war 2:1:1. Die Zahl der dem PrĂ€latenstand angehörenden Klöster ist nicht mehr genau feststellbar; sie wird mit 83 angegeben. Die „landstĂ€ndigen Stifte und Klöster“ bildeten den ‚ersten Stand‘; sie mussten von hohen kirchlichen WĂŒrdentrĂ€gern wie Pröbsten, PrĂ€laten geleitet sein und vor allem eigene Gebiete besitzen. Beispiele: Abt von Tegernsee, von Niederaltaich, Weltenburg, Rohr, FĂŒrstenzell, Herrenchiemsee, Benediktbeuern, Ettal, Mallersdorf. Diese Klöster stellten die Mitglieder des 'PrĂ€laten-Standes. ‚Nicht StĂ€ndische Klöster‘ waren Walderbach, Reichenbach, Schönthal 
cite-ref-30[30]

| Franz von Krenner, Geheimer Finanz-ReferendÀr 1800 | Höfe | v. H. der Höfe | Familien | Familien je Hof |
|---|---|---|---|---|
| PrÀlaten, Orden, Damenstifte | 9.523 | 32,0 | 31.831 | 3,34 |
| Ritter und Adel | 7.105 | 23,8 | 32.974 | 4,64 |
| KurfĂŒrst | 4.073 | 13,7 | 13.479 | 3,31 |
| AuslÀndische Geistliche, Klöster, Domkapitel | 3.247 | 10,9 | 10.537 | 3,25 |
| Kirchen | 2.390 | 8,0 | 11.807 | 4,94 |
| Freieigene | 1.162 | 3,9 | 7.361 | 6,33 |
| Pfarrer, Benefiziaten | 1.151 | 3,9 | 3.893 | 3,38 |
| SpitÀler, ArmenhÀuser | 481 | 1,6 | 1.163 | 2,42 |
| nichtstÀndische Klöster, geistliche Gemeinschaften | 305 | 1,0 | 642 | 2,10 |
| weltliche Dorfgemeinden | 194 | 0,7 | 1.563 | 8.06 |
| Bruderschaften, ZĂŒnfte | 96 | 0,3 | 357 | 3,72 |
| StÀdte, MÀrkte | 73 | 0,2 | 170 | 2,33 |

Die bayerischen Bischöfe hatten sich ĂŒber Jahre hinweg kraftvoll gegen ĂŒberzogene, Recht brechende SĂ€kularisationsbestrebungen beider KurfĂŒrsten gestemmt. Der Bischof von Regensburg, gleichzeitig Bischof von Freising, war enorm kooperativ, aber auch gegen RechtsbrĂŒche.cite-ref-31[31]

Am 11. MĂ€rz 1802 gibt der KurfĂŒrst im ‚OberpfĂ€lzischen Wochenblatt‘ in Form der „Höchstlandesherrliche Verordnungen“ ein „Cirkular an die gesamte Weltgeistlichkeit in den kurfĂŒrstl. Oberen Staaten“ bekannt.cite-ref-32[32] Er behauptet, „dass ohne Religion der Zweck der bĂŒrgerlichen Gesellschaft nicht wohl erreicht werden könne“. Er bezieht sich auf den „Weltpriesterstand“ in einer Zeit, „wo das Mönchswesen noch ganz unbekannt war“.

Am 6. Oktober 1802 ĂŒbernimmt der Staat die Aufsicht ĂŒber die Klöster. Bemerkenswert ist der Einleitungssatz: „In ErwĂ€gung, daß die SĂ€kularisation...“.cite-ref-33[33]

Zum 1. November 1802 ĂŒbernimmt der Staat die Aufsicht ĂŒber den Ă€ußeren Rahmen des gesamten Kirchenwesens, der „ChurfĂŒrstlich geistliche Rat“ wird aufgelöst.cite-ref-34[34] Der Staat ĂŒbernimmt 1802 eine totale Aufsicht ĂŒber die Geistlichkeit: Aufsicht auf die öffentlichen ReligionsvortrĂ€ge der Geistlichen, und ĂŒberhaupt auf ihr Ă€ußeres Betragen in politischer und sittlicher Hinsicht.cite-ref-35[35]

Rechtlich sei die Übertragung möglich, weil die BistĂŒmer mit den Mitteln der weltlichen FĂŒrsten eingerichtet worden seien.cite-ref-36[36] Die SĂ€kularisierung sollte umfassend sein, wurde im Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 festgelegt: „Alle GĂŒter der fundierten Stifte, Abteien und Klöster (
) werden der freien und vollen Disposition der respectiven Landesherren ĂŒberlassen
“ Dieser Paragraph (§ 35) war in letzter Minute auf Betreiben Bayerns mit zwei ZusĂ€tzen versehen worden, die zum einen alle Landesherren – nicht bloß die linksrheinisch geschĂ€digten und rechtsrheinisch geschĂ€digten – zur Aufhebung sĂ€mtlicher Klöster und Stifte ihres Herrschaftsgebietes ermĂ€chtigten und ihnen zum anderen die SĂ€kularisierungsbefugnis keineswegs nur fĂŒr die EntschĂ€digungslande erteilte, sondern auch fĂŒr ihre ererbten Besitzungen.cite-ref-37[37]

Die SchwĂ€che der weltlichen FĂŒrsten habe die Kirche genutzt, um deren SouverĂ€nitĂ€t zu vermindern. Mit der Reformation hĂ€tten die weltlichen FĂŒrsten ihre alten Rechte wieder erlangt. Die protestantischen FĂŒrsten seien spĂ€testens aufgrund des WestfĂ€lischen Friedens in die volle Territorialhoheit eingetreten. FĂŒr die katholischen ReichsfĂŒrsten könne nichts anderes gelten.cite-ref-38[38]

Zugriff auf das Vermögen der Klöster

1801 entzog der bayrische Hof dem von den Wittelsbachern gestifteten Theatinerkloster die Zuwendungen, so dass es aufgehoben werden musste. Der Benediktinerabtei Ensdorf wurde im November desselben Jahres verboten, den Nachfolger eines verstorbenen Abtes zu wÀhlen.cite-ref-39[39]

Am 25. Januar 1802cite-ref-40[40] setzte der KurfĂŒrst eine Klosterkommission ein, die auf dem Verwaltungswege dafĂŒr sorgen sollte, dass die Orden der Franziskaner und Kapuziner allmĂ€hlich ausstarben. Die freiwerdenden GĂŒter sollten auf den Schulfonds ĂŒbertragen werden; nichtbayerische Ordensangehörige wurden mit Ausnahme eines 86-jĂ€hrigen Paters sofort ausgewiesen. Karmeliter und Augustiner wurden in je einem Kloster in Straubing und MĂŒnchen zusammengezogen.cite-ref-41[41] Obwohl der westfĂ€lische Frieden Kircheneigentum ausdrĂŒcklich garantierte und weltliche Herren grundsĂ€tzlich nicht EigentĂŒmer geistlichen Gutes sein konnten, setzten sich weder FĂŒrstbischöfe noch Klöster vor dem Reichshofrat und Reichskammergericht zur Wehr. Sie hatten keine Hoffnung, dass ein Gericht des Reiches, das sich gerade auflöste, dessen Verfassung schĂŒtzen wollte.cite-ref-42[42] Sie gaben einer verbreiteten Stimmung fĂŒr die SĂ€kularisation von Klöstern und geistlichen FĂŒrstentĂŒmern nach; die FĂŒrstbischöfe und der Heilige Stuhl hatten kein echtes Interesse an der Erhaltung der geistlichen ReichsfĂŒrstentĂŒmer.cite-ref-43[43] Auch in der katholischen Bevölkerung gab es keine Opposition grĂ¶ĂŸeren Ausmaßes. Diese sollte erst 1870 bei der Auflösung des Kirchenstaates aufkommen, weil da viele Katholiken um die UnabhĂ€ngigkeit des Papstes fĂŒrchteten.cite-ref-44[44]

Zugriff auf das Eigentum der geistlichen Staaten

Der Zugriff auf das Eigentum der geistlichen Staaten leitete sich vom Reichsrecht ab. „Der Kaiser entzog den Bischöfen ihr als Reichslehen ausgegebenes Territorium und ĂŒbertrug dieses einem weltlichen ReichsfĂŒrsten. Es handelt sich also um einen Vorgang der Mediatisierung.“cite-ref-staatslexikon-online-45-0[45] Sie betraf mehr als 20 Bischofsstaaten und mehr als 40 Reichsabteien. Die neuen Besitzer ĂŒbernahmen nicht nur die Hoheitsrechte (Imperium), sondern auch die Eigentumsrechte der erloschenen Staaten. Hintergrund der Maßnahme ist der von Bayern betriebene und oben beschriebene § 35. Eine zeitliche Ausnahme bildete das FĂŒrstentum Regensburg, das erst spĂ€ter in den Besitz Bayerns ĂŒberging.

Zugleich konnte mit dem PrĂ€latenstand ein Eckstein aus der bislang reichsrechtlich geschĂŒtzten landstĂ€ndischen Verfassung herausgebrochen werden – mit der Perspektive, dieses vormoderne System in seiner Gesamtheit zu beseitigen.cite-ref-staatslexikon-online-45-1[45]

Praktische DurchfĂŒhrung

Auslöser der in ganz Deutschland durchgefĂŒhrten SĂ€kularisation waren dann die militĂ€rischen Erfolge NapolĂ©on Bonapartes. Durch die Verschiebung der französischen Ostgrenze verloren einige Territorien des Heiligen Römischen Reiches ihre linksrheinischen Gebiete. Als EntschĂ€digung dafĂŒr wurden ihnen im Reichsdeputationshauptschluss von 1803 die kirchlichen ReichsstĂ€nde zugeschlagen. Beinahe alle geistlichen ReichsstĂ€nde wurden aufgelöst. Der Reichsdeputationshauptschluss ermĂ€chtigte die Landesherren aber auch explizit zur Aufhebung der landstĂ€ndischen Mediatklöster.

In Bayern fand mit der durch Minister Montgelas schon ab 1802 durchgefĂŒhrten SĂ€kularisation das reiche Ordensleben im Land ein fast vollstĂ€ndiges Ende. Am 25. Januar 1802 verfĂŒgte eine Kabinettsorder KurfĂŒrst Max IV. Josephs die Aufhebung fast aller Klöster in Kurbayern, die nicht der politischen Vertretung der StĂ€nde angehörten. Das betraf daher vor allem die Bettelorden der Dominikaner, Franziskaner, Kapuziner, Augustiner-Eremiten und Karmeliten. Im Vorgriff auf den Reichsdeputationshauptschluss, der eigentlich erst am 25. Februar 1803 verabschiedet wurde, besetzte Bayern bereits im Herbst 1802 die reichsunmittelbaren Hochstifte Augsburg, Bamberg, Freising und WĂŒrzburg sowie Teile der Hochstifte EichstĂ€tt und Passau mit den jeweiligen Klöstern. Diese Vorgehensweise war aber nicht spezifisch bayerisch, sondern wurde auch von anderen Territorien praktiziert, die sich so ihren Anteil an den SĂ€kularisationsgĂŒtern sicherten. Außerdem wurden neun schwĂ€bische und vier frĂ€nkische Reichsabteien und das FĂŒrststift Kempten in Besitz genommen. Zudem fĂŒhrte die Annexion von acht schwĂ€bischen und sieben frĂ€nkischen ReichsstĂ€dten ebenfalls zur Aufhebung von deren Klöstern, sofern diese – etwa NĂŒrnberg – nicht ihrerseits bereits wĂ€hrend der Reformation ihre Klöster sĂ€kularisiert hatten.

KurfĂŒrst Max Joseph IV. hatte auch die 57 stĂ€ndischen Klöster und 7 Kollegiatstifte durch KommissĂ€re am 3. November 1802 unter seine definitive VerfĂŒgung stellen lassen. Ein Angebot der PrĂ€laten Abt Karl Klocker von Benediktbeuern und Abt Rupert Kornmann von PrĂŒfening im Namen der Klöster, dass 7 Millionen Gulden als Anleihe zur VerfĂŒgung stellen wollte, blieb unbeantwortet. So wurden schließlich im MĂ€rz 1803 auch die PrĂ€latenklöster im Herzogtum Bayern und den Landesteilen Neuburg und der Oberpfalz aufgelöst, also die Klöster der Benediktiner, Augustiner-Chorherren, Zisterzienser und PrĂ€monstratenser.

Viele Projekte wurden versteigert. Die Preise fielen. Die Grunduntertanen der Klöster in der Oberpfalz konnten durch eine ProtokollerklĂ€rung die von ihnen bewirtschafteten Höfe zu ihrem Eigentum ĂŒbernehmen. Allerdings mussten sie den SchĂ€tzpreis an den Staat zahlen.cite-ref-46[46] MĂ€chtige kauften sich ein, auch die Grunduntertanen, auch AuslĂ€nder, meistens aber wohlhabende Handwerker, Wirte, Kaufleute oder Adelige.

Die wirtschaftliche Struktur der Klosterdörfer hat sich nicht immer positiv entwickelt. Das Kloster Niederaltaich hatte 200 HĂ€usler und Tagwerker, 43 selbstĂ€ndige Handwerker mit klösterlicher Konzession beschĂ€ftigt. Der von diesen neu erworbene Grund brachte ihnen letztlich nicht mehr das Einkommen frĂŒherer Zeit.cite-ref-47[47]

Das Vermögen „sĂ€mtlicher stĂ€ndischer Manns- und Frauenklöster der oberen alten Churlanden infolge höchsten Reskript“ wurde gemĂ€ĂŸ „Instruktion“ fĂŒr die Aufhebungskommissare zugunsten des Staates enteignet. Nur einige Klöster sollten als so genannte Zentral- oder Aussterbeklöster vorlĂ€ufig vor der Auflösung bewahrt bleiben, dies waren das Kapuzinerkloster Altötting, das Kloster ob der Schutter (Ingolstadt) der Augustiner-Eremiten, das Franziskanerkloster Klosterlechfeld, das Kloster Reisach der Karmeliten und im rheinischen Herzogtum Berg das Franziskanerkloster Neviges, das Minoritenkloster Ratingen, das Augustinerkloster Rösrath und das Franziskanerkloster WipperfĂŒrth. Diese Klöster durften aber keine neuen Mitglieder aufnehmen. Die Ordensleute, die sich nicht in ein Zentralkloster begeben wollten, erhielten eine jĂ€hrliche UnterstĂŒtzung oder eine einmalige Abfindung. Sie mussten ihr Ordensgewand ablegen. Geeignete Personen konnten sich als Seelsorger oder Lehrer bewerben.cite-ref-48[48]

Die Klosteranlagen wurden teilweise abgebrochen, andere KlostergelĂ€nde an Privatleute verkauft. Wegen des plötzlichen hohen Immobilienangebotes (ĂŒber 300 Objekte, welche fast zeitgleich auf den Markt kamen) sanken aufgrund der Enteignungen die Preise sehr stark oder fehlten geeignete KĂ€ufer. Ein nicht unbetrĂ€chtlicher Teil der erhaltenen GebĂ€ude wird bis heute fĂŒr staatliche oder kommunale Zwecke genutzt.

Pater Josef Kastner beschreibt die SĂ€kularisation am Beispiel von Kloster Ettal am 18. MĂ€rz 1803 aus heutiger Sicht:cite-ref-49[49]

FĂŒr die KlostergebĂ€ude .... war fĂŒr den 18. 12. 1809 eine Versteigerung in Ettal anberaumt, bei welcher 2 Interessenten 36 000 fl boten. Angenommen wurde schließlich das Nachangebot von Oberpostdirektionsrat von Elbling, der fĂŒr GebĂ€ude, Brauerei und landwirtschaftliche GrĂŒnde 38 000 fl z.T. in Raten bezahlte. 

Die ĂŒbrigen KlostergebĂ€ude wurden bereits im Sommer und Herbst 1803 an den Mann gebracht, so etwa das Wirtshaus am 10.8.1803 fĂŒr 4020 fl, der Schweinestall fĂŒr 200 fl, der Zieglstadel mit Zubehör fĂŒr 283 fl. Am 25.7.1803 erlöste der Schafstall 170 fl, die SĂ€gerei mit MahlmĂŒhle 1218 fl und die MalzmĂŒhle mit Steinschneiderei 190 fl. Das Schlösschen in Baiersoien erzielte am 9. und 10.9.1803 103 fl.

Der Vollzug der SĂ€kularisation des Klosters Schönthal in der Oberpfalz zog sich ĂŒber Jahre hin. Verschiedene Ämter waren beauftragt worden, es gab Ausschreibungen bis in Kleinigkeiten hinein. Die Glocken blieben ĂŒbrig; offensichtlich kein KĂ€ufer. Der Prior wurde Ortspfarrer, der ein kleines Vermögen hinterließ, das jedoch gesucht werden musste.

Luise Jörissen kommt in ihrer Dissertationcite-ref-50[50] zu dem Ergebnis, dass der bayerische Staat an der SĂ€kularisation der Klöster einen Überschuss von annĂ€hernd 13.430.000 Gulden erlöste. In diesem Betrag sind alle jene GĂŒter nicht eingeschlossen, die er bis heute besitzt, also die GebĂ€ude, GrundstĂŒcke, WĂ€lder, Seen und die nicht vernichteten oder verkauften Kunstwerke oder BĂŒcher.

Die Aufhebung der bayerischen Klöster fĂŒhrte auch zur Auflösung zahlreicher Klosterbibliotheken. FĂŒr die KurfĂŒrstliche Hofbibliothek in MĂŒnchen waren Johann Christoph von Aretin und Bernhard Joseph Docen an der SĂ€kularisation beteiligt. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stieg allein der Bestand in dieser Bibliothek auf ĂŒber 22.000 Handschriften an, die zum großen Teil aus den aufgehobenen Klöstern stammten.cite-ref-51[51] Aretin fand bei der Inspektion im Kloster Benediktbeuern einen besonderen Band mittelalterlicher Handschriften, die sogenannten Carmina Burana.cite-ref-52[52] Zahlreiche KulturschĂ€tze gingen aber auch verloren.

Folgen

Die SĂ€kularisation und ihre Folgen bedeuteten einen der stĂ€rksten UmbrĂŒche in der bayerischen Geschichte. Da die Klöster als wirtschaftlicher Faktor und als Zentren der Wissenschaft, Bildung und sozialen FĂŒrsorge verschwanden, waren speziell die kurz- und mittelfristigen Folgen fĂŒr die lĂ€ndliche Bevölkerung teilweise gravierend.cite-ref-53[53] Die Zentralisierung unzĂ€hliger KulturgĂŒter wirkte sich andererseits positiv auf den Ausbau MĂŒnchens zu einer europĂ€ischen Kulturmetropole aus. FĂŒr das Königreich Bayern, das neben dem streng katholischen Altbayern auch aus den konfessionell gemischten Regionen Franken und Schwaben zusammengesetzt war, konnte eine gewisse ParitĂ€t der Konfessionen erreicht werden, wodurch sich Bayern zu einem katholisch-protestantisch gemischten Staat entwickelte, der im Sinne der AufklĂ€rung regiert werden konnte.

Unter der Regierung König Ludwigs I. wurden ab 1825 entsprechend dem Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Bayern von 1817 etliche Klöster wiederhergestellt, um damit wieder an die Traditionen des geistlichen Lebens anknĂŒpfen zu können.cite-ref-54[54] Als erstes Kloster entstand 1830 Kloster Metten neu. In der Folge waren auch bestehende Aussterbeklöster vielfach die Quelle fĂŒr Klösterneu- und ‑wiedergrĂŒndungen.

Im Konkordat wurde zudem vereinbart, dass der bayerische Staat als EntschĂ€digung fĂŒr die Enteignungen fĂŒr die Besoldung der Erzbischöfe, Bischöfe und Mitglieder des Domkapitels und fĂŒr den baulichen Unterhalt von Kathedralen und GebĂ€uden der Diözesen aufkommt.

Literatur

‱ Rainer Braun, Joachim Wild: Bayern ohne Klöster? Die SĂ€kularisation 1802/03 und die Folgen (= Ausstellungskatalog der Staatlichen Archive Bayerns. Bd. 45). Eine Ausstellung des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, MĂŒnchen, 22. Februar bis 18. Mai 2003. Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, MĂŒnchen 2003, ISBN 3-921635-70-5.
‱ Mary Anne Eder: Klosterleben trotz SĂ€kularisation. Die Zentralklöster der Bettelorden in Altbayern 1802–1817 (= Forschungen zur Volkskunde. Bd. 56 = Forschungen zur Volkskunde. Abteilung Kirchen- und Ordensgeschichte. Heft 3). Verlags-Haus Monsenstein und Vannerdat, MĂŒnster 2007, ISBN 978-3-86582-498-1, online.
‱ Karl Hausberger: Reichskirche – Staatskirche – „Papstkirche“. Der Weg der deutschen Kirche im 19. Jahrhundert. Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2135-4.
‱ Cornelia Jahn: Klosteraufhebungen und Klosterpolitik in Bayern unter KurfĂŒrst Karl Theodor. 1778–1784 (= Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte. Bd. 104). Beck, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-406-10685-4 (Zugleich: MĂŒnchen, Univ., Diss., 1992).
‱ Josef Kirmeier / Manfred Treml (Hrsg.): Glanz und Ende der alten Klöster. SĂ€kularisation im bayerischen Oberland 1803 (= Veröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur. Bd. 21). Katalogbuch zur Ausstellung im Kloster Benediktbeuern, 7. Mai bis 20. Oktober 1991. SĂŒddeutscher Verlag, MĂŒnchen 1991, ISBN 3-7991-6510-X.
‱ Roland Milisterfer: Glanz und Ende der alten Klöster. SĂ€kularisation im bayerischen Oberland 1803. Didaktisches Begleitheft zur Ausstellung im Kloster Benediktbeuern vom 7. Mai 1991 bis 20. Oktober 1991. Haus der Bayerischen Geschichte, MĂŒnchen 1991.
‱ Martin Sachse: SĂ€kularisation in Bayern 1803. Handreichung fĂŒr den Geschichtsunterricht. Auer, Donauwörth 2003, ISBN 3-403-03916-1.
‱ Alphons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. Band 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation. Habbel, Regensburg 1903.
‱ Alois Schmid (Hrsg.): Die SĂ€kularisation in Bayern 1803. Kulturbruch oder Modernisierung? (= Zeitschrift fĂŒr Bayerische Landesgeschichte. Beiheft, Reihe B, 23). Beck, MĂŒnchen 2003, ISBN 3-406-10664-1.
‱ Dietmar Stutzer: Die SĂ€kularisation 1803. Der Sturm auf Bayerns Kirchen und Klöster. Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1978, ISBN 3-475-52237-3.
‱ Eberhard Weis: Die SĂ€kularisation der bayerischen Klöster 1802/03. Neue Forschungen zu Vorgeschichte und Ergebnissen (= Bayerische Akademie der Wissenschaften MĂŒnchen. Philosophisch-Historische Klasse. Sitzungsberichte Jg. 1983, Heft 6). Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, MĂŒnchen 1983, ISBN 3-7696-1525-5 (pdf).
‱ Eberhard Weis: Montgelas. Band 1: Zwischen Revolution und Reform. 1759–1799. 2., durchgesehene Auflage. Beck, MĂŒnchen 1988, ISBN 3-406-32974-8 (Zugleich: MĂŒnchen, Univ., Habil.-Schr., 1968).
‱ Wolfgang WĂŒst: Die geistlichen Staaten im SĂŒdwesten des Alten Reichs am Vorabend der SĂ€kularisation. In: BlĂ€tter fĂŒr deutsche Landesgeschichte. Bd. 139/140, 2003/2004, S. 45–72.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 2.
cite-note-22. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 3.
cite-note-33. ↑ Eberhard Weis: Montgelas: Zwischen Revolution und Reform 1759–1799. Erster Band, S. 333.
cite-note-44. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 5.
cite-note-55. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 7.
cite-note-66. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 9 f.
cite-note-77. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 10.
cite-note-88. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 14–19.
cite-note-99. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 51.
cite-note-1010. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 33.
cite-note-1111. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 36 f.
cite-note-1212. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 44 ff.
cite-note-1313. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 48.
cite-note-1414. ↑ Marcellus Stigloher: Die Errichtung der pĂ€pstlichen Nuntiatur in MĂŒnchen und der Emser Congreß, eine historisch-kirchenrechtliche Abhandlung. (Dissertation), Regensburg 1867, dort auch folgende Daten, vor allem S. 224–256.
cite-note-1515. ↑ Jutta Seitz: Die landstĂ€ndische Verordnung in Bayern im Übergang von der altstĂ€ndischen ReprĂ€sentation zum modernen Staat. Göttingen 1999, S. 114 ff, 194ff, 240ff, 276ff, 573ff.
cite-note-1616. ↑ Sylvia, Krauss-Meyl: „Das Enfant terrible“ des Königshauses, Maria Leopoldine, Bayern letzte KurfĂŒrstin (1776–1848). 3. ĂŒberarbeitete Auflage, Regensburg 2013, S. 68.
cite-note-1717. ↑ Karl Hausberger: Geschichte des Bistums Regensburg. I. Mittelalter und frĂŒhe Neuzeit. Friedrich Pustet, Regensburg 1989, S. 357.
cite-note-1818. ↑ Die Protokolle des Bayerischen Staatsrates 1799 bis 1817. Hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bay. Akademie der Wissenschaften und von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, Bd. 1, MĂŒnchen 2006, S. 120. Karl Hausberger: Geschichte des Bistums Regensburg I. Mittelalter und frĂŒhe Neuzeit. Friedrich Pustet, Regensburg 1989, S. 357.
cite-note-1919. ↑ 1.) Die Protokolle des Bayerischen Staatsrats 1799 bis 1817 Herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Eberhard Weis und von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns durch Hermann Rumschöttel, Band 1, 1799 bis 1801, bearbeitet von Reinhard Stauber unter Mitarbeit von Esteban Mauerer, MĂŒnchen 2006, S. 36. 2.) Reinhard Stauber, " Zwischen Finanznot, Ideologie und neuer Staatsordnung. Die politischen Entscheidungen der Administration Montgelas auf dem Weg zur SĂ€kularisation 1798 bis 1803", in: Alois Schmid (Hrsg.), Die SĂ€kularisation in Bayern 1803. Kulturbruch oder Modernisierung? MĂŒnchen 2003, S. 111–151
cite-note-2020. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 129 ff.
cite-note-2121. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 51 ff.
cite-note-2222. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 61 ff.
cite-note-2323. ↑ Eberhard Weis: Montgelas: Zwischen Revolution und Reform 1759–1799. Erster Band, S. 102.
cite-note-2424. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 74.
cite-note-2525. ↑ Internet-Portal „WestfĂ€lische Geschichte“ / 1801-02-09: Der Frieden von LunĂ©ville: Text des Vertrages:hier „Art. VII“. Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation. Regensburg 1903, Verhandlungen: S. 227 ff.
cite-note-2626. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation. Regensburg 1903, S. 231.
cite-note-2727. ↑ Churpfalzbaier. Regierungsblatt 1802, S. 24 ff.
cite-note-2828. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation. Regensburg 1903, S. 224–297.
cite-note-2929. ↑ digiPress: Chur-pfalz-baierisches Regierungs- und Intelligenz-Blatt (MĂŒnchner Intelligenzblatt) vom Mittwoch, dem 1. Januar 1800 (digitale-sammlungen.de)
cite-note-3030. ↑ Jutta Seitz: Die landstĂ€ndische Verordnung in Bayern im Übergang von der altstĂ€ndischen ReprĂ€sentation zum modernen Staat, Göttingen, 1999, (Schriftenreihe der historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Bd. 62) Diss., 1987, ISBN 3-525-36055-X, S. 46ff, Listen der verschiedenen Gruppen von Klöstern: S. 305–319
cite-note-3131. ↑ Karl Hausberger, Das Bistum Regensburg 1: Die Regensburger Bischöfe von 1648 bis 1817, (Germania Sacra. Dritte Folge 13), Berlin/Bosten 2017, S. 353–363. Vgl. S. 122 ff, 248ff
cite-note-3232. ↑ ChurfĂŒrstlich gnĂ€digst privilegiertes oberpfĂ€lzisches Regierungs- und Intelligenzblat: ab 1800: OberpfĂ€lzisches Wochenblat, 26. MĂ€rz 1802, S. 103–105
cite-note-3333. ↑ Scheglmann, Alfons Maria, Geschichte der SĂ€kularisation, Regensburg 1903, S. 195 ff
cite-note-3434. ↑ Churpfalzbaierisches Regierungsblatt, 1802, S. 707–718; die Oberpfalz betreffend 709f; 887ff
cite-note-3535. ↑ ChurfĂŒrstliche Pfalzbaierisches Regierungsblat 1800, S. 29–32
cite-note-3636. ↑ Churpfalzbaier. Regierungsblatt 1802, S. 707 ff.
cite-note-3737. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation. Regensburg 1903, S. 232 ff, 253f, ab 264 und 273–280: Einzelauflistungen der Gewinne/Verluste in Bayern.
cite-note-3838. ↑ Eberhard Weis: Montgelas: Zwischen Revolution und Reform 1759–1799. Erster Band, S. 117–123.
cite-note-3939. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 182–188.
cite-note-4040. ↑ Simon Demmelhuber: SĂ€kularisation in Bayern. Am Beispiel des Klosters Benediktbeuern. In: Bayerischer Rundfunk. 27. April 2015, abgerufen am 25. Januar 2022.
cite-note-4141. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 192 ff.
cite-note-4242. ↑ Alfons Maria Scheglmann: Geschichte der SĂ€kularisation im rechtsrheinischen Bayern. 1: Vorgeschichte der SĂ€kularisation, S. 222.
cite-note-4343. ↑ Eberhard Weis: Montgelas: Zwischen Revolution und Reform 1759–1799. Erster Band, S. 131.
cite-note-4444. ↑ Eberhard Weis: Montgelas: Zwischen Revolution und Reform 1759–1799. Erster Band, S. 333 f.
cite-note-staatslexikon-online-4545. ↑ Winfried MĂŒller: SĂ€kularisation. In: Staatslexikon online, abgerufen am 11. Februar 2023.
cite-note-4646. ↑ OberpfĂ€lzisches Regierungsblat 1804, S. 570–575, 643–645.
cite-note-4747. ↑ Eberhard Weis: Die BegrĂŒndung des modernen bayerischen Staates und Max I. (1799–1825). in: Handbuch der bayerischen Geschichte. Vierter Band: Das Neue Bayern, 1800–1970. Hrsg. Max Spindler, Erster Teilband, MĂŒnchen 1974, S. 41ff.
cite-note-4848. ↑ Patricius Schlager: Geschichte des Franziskanerklosters. In: Festschrift zur Siebenhundertjahrfeier der Stadt WipperfĂŒrth. WipperfĂŒrth 1917, S. 21–26.
cite-note-4949. ↑ Pater Dr. Josef Kastner OSB: Die SĂ€kularisation 1803. Ettal, 2003.
cite-note-5050. ↑ Luise Lioba Jörissen: Über die SĂ€kularisation der altbayerischen PrĂ€latenklöster. Ihre finanziellen GrĂŒnde und Ergebnisse. 1920.
cite-note-5151. ↑ Bayerische Staatsbibliothek: Bestandsgeschichte. Abgerufen am 25. Januar 2022.
cite-note-5252. ↑ MĂŒnchen, Staatsbibl., Clm 4660 im Handschriftencensus
cite-note-5353. ↑ Bayerischer Landesverein fĂŒr Familienkunde e. V.: Die Ursachen der SĂ€kularisation und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung. Abgerufen am 25. Januar 2022.
cite-note-5454. ↑ Stephan Haering OSB: Der König und seine Erneuerung der Klöster. MThZ 69 (2018) 363–378.

Weblinks

‱ des HdBG
‱ Digitalisierte Bestandskataloge der Bambergischen Stifts- und Klosterbibliotheken der Staatsbibliothek Bamberg